Archiv der Kategorie: POF – Die Serie

POF – Die Serie

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Dieses Projekt of Friendship ist etwas ganz Besonderes. Nicht allein die Arbeit, die nötig ist, so einen handgenähten Quilt herzustellen macht dieses Projekt so einzigartig.

Eine tiefe Verbundenheit und inzwischen langjährige Freundschaft mit Silvia ist in diesem Quilt Stich für Stich festgehalten, eingenäht, dokumentiert. Wir haben beide gleichzeitig an diesem Thema gearbeitet. Uns über darüber unterhalten,  für diese Arbeit Stoffe ausgetauscht, so dass man wirklich von  Zwillingsquilts sprechen kann. Nicht eineiig – aber eng verwandt! *lach* Das hat so viel Spaß gemacht und uns sehr motiviert. Begonnen im Sommer 2010 – beendet Winter 2010/2011 ( zumindest Silvia hat ihren fertig!)

Mein Aunt-Clara-Quilt ist noch nicht ganz fertig. Es fehlen noch ca.50 Mittelquadrate, die noch gequitcht werden müssen. Aber ich bin dran! Jeden Tag komme ich dem Ziel näher! Das Binding wird dann eine Leichtigkeit   sein…

Das ist Silvias fertiger Quilt:

Hier klicken!

Das gleiche Thema – 2 verschiedene Interpretationen!

Hier ist die Widmung von Silvia die, ich auf der Rückseite meines Quilts aufnähen werde:

Als Rückseite für meine „Tante Clara“ habe ich einen schwarzen Fleece gewählt. Ganz bewußt. Ich werde diesen Quilt zum Einkuscheln benutzen und dafür möchte ich ihn dünn, weich und leicht haben. Am besten kann man das erkennen, wenn er zusammengefaltet daliegt:

Beim quitchen machte ich auch noch folgende Erfahrung: Je nachdem mit welcher Seite (glatt-Stoff oder flauschig-Fleece) ich mich zudecke wärmt oder kühlt es mich. Gute Aussichten für jede Jahreszeit!

Noch ein Blick auf die Rückseite gefällig?

Das Fleece ist ganz schwarz, heute knallt so richtig die Sonne, so dass dieses Tiefschwarz sogar grau wirkt! *verwundertguck*

Die grünen Heftfäden kommen natürlich noch raus!!

Als Quiltgarn habe ich ein goldfarbenes Knopflochgarn benutzt. Als Quiltstich einen einfachen Zickzackstich, mit dem ich die schwarzen Mittelquadrate umrahme. Einfach ist das regelmäßige Stichbild allerdings nicht. Daran muss ich noch üben! Mangels Quiltrahmen quitche ich einfach von der Mitte nach außen. Der Fleece „klebt“ sehr schön an der Stoffrückseite und die Heftstiche halten alles schön zusammen. Bis jetzt sind keine Falten oder Wellen auf der Rückseite!

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Irgendwann war das Top fertig zusammengenäht und ich musste mich für eine Randlösung entscheiden. Die Motivation nochmal unzählige Hexagone zu nähen und dann noch ausschließlich in schwarz habe ich wirklich nicht mehr aufgebracht. Deshalb gab ich einer weniger aufwändigen Umrandung den Vorzug: Ein schwarzer breiter Stoffstreifen, natürlich von Hand angenäht.

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Unzählige Hexagone und Quadrate habe ich nach und nach gelieselt. Um die richtige Farbenmischung zu finden legte ich die Teile in immer anderen Varianten auf dem Boden auf. Das war richtig schön die Wirkung der unterschiedlichen Muster zueinander auszutesten. Aber  jedes Mal auflegen und wieder abräumen? Ich kann ja nicht einen Großteil des Wohnzimmerbodens belegen und die Familie muss ständig drumherum tänzeln!

Schließlich fand ich dann eine rationellere Methode.  

Ich bin von einer Ecke ausgehend, in diagonaler Reihe vorgegangen. Dadurch war immer alles schön übersichtlich. Jede neue Reihe lose dazugelegt, zusammengesteckt und dann ab in den Sessel damit und zusammengenäht. Diese lange Hexagonkette habe ich dann in einer Nahtlinie einfach an das immer größer werdende Top angestichelt.

Für mich war diese Vorgehensweise sehr motivierend. Wie beim Stricken wollte ich immer sehen, wie die nächste Reihe wohl wird! *lach*

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Die Farbwahl für mein POF-Projekt ist mir nicht leicht gefallen. Grau und Orange sind schon gleich beim ersten Test ausgeschieden.

Schließlich habe ich mich dafür entschieden:

 

Eine dunkle Mischung! Der Grundtenor sollte auf schwarz liegen, und die Mehrheit der mittelquadrate sind auch schwarz geworden. Dazwischen habe ich andere Stoffe eingestreut, z.B. einen d’grün/schwarz karierten BW-Stoff, oder einen d’braunen Jerseystoff. Es kamen auch Gabardine, Viskosemischungen und Leinen zum Einsatz. Für mich ist das ganz stimmig, denn es passt zu den buntgemixten Hexagonen aus vielen Resten.

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Für meine Interpretation des „Aunt Clara Quilts“ sind viele verschiedene Stoffe  zum Einsatz gekommen. Mit Silvia habe ich viele Stöffchen getauscht, sodass die Palette an Mustern sich fast verdoppelt hat.

Am Beginn stand für mich eigentlich nur ein Test, diese Technik einmal auszuprobieren. Stoffstückchen um Papierhexagone heften und diese dann zusammennähen? Ich war mir nicht sicher, ob ich das hundertfach wiederholen wollte.

Aber schon nach den ersten 10 Teilen stellte sich die Neugierde ein: Wie sieht denn dieser Stoff auf Papier gezogen aus? Passt er zum nächsten? Und die Teile (genannt: „die Tanten“) lassen sich so akkurat vernähen!  Ihr ahnt es sicher schon. Der Handnäh-Virus hatte sein nächstes Opfer gefunden! Tante um Tante landete in meiner Sammelbox. Zuerst habe ich sie zu 2er Pärchen zusammengenäht. Schnell stellte ich aber fest, dass damit die Farb- und Musterkombinationen deutlich schwieriger  abzustimmen waren.

Wichtig für die Wirkung des Quilts ist der Hintergrundstoff. Im Original hatte Clara Bates schwarzen Samt für die Mittelquadrate ausgesucht. Ich habe verschiedene Varianten getestet, indem ich die fertigen Hexagone auf die in Frage kommenden Stoffe aufgelegt habe.

Dieses Grau gefiel mir gar nicht. Es schluckt die Farben drumherum, nicht wahr?

Dieses Orange bewirkt , wie ich finde, genau das Gegenteil. Es dominiert zu stark.

Für welche Farbe ich mich entschieden habe? Darüber mehr beim nächsten Mal! *zwinker*